Wie macht man Sportfotos?

Im LOGI-FOX Foto-Camp lernten wir von Medienprofi Thorsten Franzisi, wie man coole Fotos von Sportlern macht, die sich bewegen. Thorsten ist Sportfotograf und Herausgeber der Zeitschrift „Sport in Augsburg“. Er lud uns ins Rosenaustadion ein, um professionelle Leichtathleten und uns selber beim Sporteln zu fotografieren.

Mach mit!

Werde selber zum Sportfotografen.

In unserem LOGI-FOX-Foto-Tutorial erhälst Du hilfreiche 5 Tipps vom Sportfotografen Thorsten Franzisi. Er zeigt Dir, wie Du selber Sportfotograf werden kannst. Das erklärt er am Beispiel eines Foto-Shootings mit den Leichtathleten Aleksandar Askovic und Florian Bauer im Augsburger Rosenaustadion.

 

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In unserem YouTube-Tutorial kannst Du Dir von den LOGI-FOX-Kindern abschauen, wie man Bewegung im Bild festhält. Mache es nach: Erstelle Deine eigenen Sportfotos. Schicke uns Deine Bilder – wir würden sie gerne veröffentlichen!

 

 

LOGI-FOX Sportfotogafie im Rosenaustadion

Am Anfang unseres Workshops „Kinderreporter, Sport und Fotografie“ haben wir uns Kinder und unseren Camp-Leiter Thorsten Franzisi kennengelernt. Er hat uns etwas über Kameras erzählt und wie man mit ihnen umgeht.

Am zweiten Tag waren wir im Rosenaustadion. Es wurde nach dem Krieg im Jahr 1951 wiederaufgebaut. Dort spielte der FC Augsburg in der 2. Liga bis zum Jahr 2009 Fußball. Aktuell spielt die 2. Mannschaft des FCA darin. 

Im Rosenaustadion haben wir Bilder von uns Kindern beim Weitsprung gemacht. Dabei fotografierten wir uns gegenseitig. Dann machten wir das Interview mit den beiden Sportlern Aleksandar Askovic und Florian Bauer. Anschließend zeigten uns die Beiden ihre Sportarten „Sprinten“ und „Hürdenlauf“ – wobei wir sie auch fotografierem durften.

Interview mit den Leichtathleten Aleksandar Askovic und Florian Bauer

LOGI-FOX: Wie viele Kilometer seid Ihr in eurem Sportlerleben schon gelaufen?
Aleksandar: Etwa 100.000 Kilometer.
Florian: Etwa 155.000 Kilometer.

LOGI-FOX: Wann habt Ihr begonnen, diese Sportart auszuüben?
Aleksandar: Mit 8 Jahren.
Florian: Ab der 3. Klasse.

LOGI-FOX: Wie viel Zeit setzt Ihr für eure Sportart ein?
Aleksandar: Jeden Tag etwa zwei bis zweieinhalb Stunden.
Florian: Etwa zweieinhalb Stunden pro Tag.

LOGI-FOX: Macht Ihr noch anderen Sport?
Aleksandar: Ich habe bis 2016 zehn Jahre Tennis im TC Schießgraben gespielt.
Florian: Ich bin nebenbei noch Rettungsschwimmer bei der Wasserwacht und trainiere Kinder zwischen acht und neun Jahren für Schwimmwettkämpfe.

LOGI-FOX: Habt Ihr noch andere Hobbys außer Sport?
Aleksandar: Ich mache gerne Musik und tanze gerne, wenn mich niemand sieht (lacht). Musizieren tue ich mit dem Keyboard, der Gitarre und am liebsten mit der Geige.
Florian: Ich schwimme sehr gerne – etwa einmal in der Woche und fahre gerne Rad.

LOGI-FOX: Wie seid Ihr zu eurer Sportart gekommen?
Aleksandar: Meine Eltern waren beide Leichtathleten. Mein Vater Stabhochspringer und meine Mutter Hürdenläuferin. Ich bin oft mit meinem Vater mitgelaufen.
Florian: Seitdem ich meine Mutter zur meiner Anmeldung im Verein überredet habe.

LOGI-FOX: Welche besondere Ernährung sollte man als Leichtathlet einhalten?
Aleksandar: Vor einem Wettkampf sollte man viele Kohlenhydrate zu sich nehmen. Ansonsten esse ich gerne, was mir so schmeckt.
Florian: Eine gesunde Ernährung ist wichtig.

LOGI-FOX: Gibt es alternative Trainingsformen für die Abwechslung im Training?
Aleksandar: Es ist sehr wichtig, abwechslungsreich zu trainieren. Zum Beispiel Radfahren oder schwimmen.
Florian: Stimmt, Abwechslung ist besonders wichtig. Vor allem auch, um den Kopf
freizubekommen.

LOGI-FOX: Was waren eure größten Erfolge?
Aleksandar: Das war der 3. Platz bei den Deutschen Hochschul-Meisterschaften.
Florian: Ich bin Süddeutscher – und Bayerischer Meister geworden.

LOGI-FOX: Hattet Ihr bisher größere Verletzungen?
Aleksandar: Ich hatte bereits an beiden Beinen Muskelfaserrisse. Dabei reißt ein Teil eines Muskels an.
Florian: Letzten Winter hatte ich einen Übermüdungsbruch durch zu hartes Training und viele Zerrungen.

LOGI-FOX: Welche Ausrüstung ist nötig?
Aleksandar: Ein gutes Hemd, Shorts und Sprint-Spikes. Das sind Schuhe mit Nägeln an der Sohle. Sie sorgen für besseren Halt auf der Bahn und kosten etwa 100 Euro.
Florian: Auch ich benutze Spike-Schuhe. So rutsche ich bei Regen nicht auf der Bahn aus.

LOGI-FOX: Warum betreibt Ihr genau diese Sportart?
Aleksandar: Es macht mir unheimlich viel Spaß.
Florian: Ich sehe den Sport auch als Hobby.

LOGI-FOX: Was wollt Ihr mit dem Sport erreichen?
Aleksandar: Mein allergrößter Traum ist, bei den Olympischen Spielen mitzumachen. In Zukunft will ich weiter sprinten und weiter an die 10 Sekunden für 100 Meter kommen. Vielleicht trainiere ich bald andere Menschen für andere Sportarten.
Florian: Ich habe momentan kein wirkliches Ziel. Ich sehe, was die Zukunft bringt und hoffe auf das Beste.

Das Fotoshooting und das Interview wurde im Mai 2017 möglich gemacht durch die freundliche Unterstützung des Magazins „Sport in Augsburg“ und ihrem Chefredakteur Thorsten Franzisi.